Eingeständnis:

 

"Das Flüchtlingsthema haben wir aus dem Bundestagswahlkampf herausgehalten, denn es war kein Gewinnerthema …"

 

 

Mein Kommentar:

Dieses sogar übers Fernsehen verbreitete Eingeständnis zeigt, wie in einer modernen Demokratie gemauschelt und getrickst wird. Wieder einmal hatte sich das Establishment im Bundestagswahlkampf durchgesetzt und die öffentliche Debatte bestimmt. Zentrale Themen (EU, Euro, Nullzins- und Asylpolitik), die vermutlich die AfD deutlich gestärkt hätten, wurden totgeschwiegen. Stattdessen wurde das Wahlvolk mit verwirrenden Nebensächlichkeiten gelangweilt. Was nützen groß aufgemotzte Redeschlachten im Fernsehen, wenn von den Moderatoren die heißen Eisen ignoriert werden und Altparteien sich an ihrer Lieblingspropaganda abarbeiten dürfen? Und alles nur, damit ja nicht der Eindruck entsteht, eine echte Oppositionspartei sei notwendig, da sich die Altparteien inhaltlich kaum noch unterscheiden.

Warum werden im Staatsfernsehen die wirklich relevanten Themen so selten angefasst? Warum gibt es kontroverse Debatten fast nur über nachrangige Folgeerscheinungen? Warum dürfen sich so viele Gleichgesinnte medienwirksam ihre Bälle zuspielen, warum kommen echte Reformer und Andersdenkende kaum zu Wort?

 

 

Warum wohl werden selbst im Bundestagswahlkampf hauptsächlich ablenkende Scheindebatten geführt? Warum lassen Journalisten und Moderatoren es zu, dass nur die pseudosozialen Lieblingsthesen des Establishments im Fokus stehen?

 

 


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Nein

 

 


Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg, 12. Oktober 2021

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 


 


Die gesamte Menschheit leidet unter den üblichen politischen Lebenslügen!
Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um echte Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Selbst in Deutschland hat die Verdrängung unangenehmer Wahrheiten böse Folgen: Seit 1980 sinken hierzulande (auch wenn manch Gutgläubige das nicht wahrhaben möchten), die realen Nettolöhne und Renten. Und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1962 verzwanzigfacht. Wenn es gelänge, die Architektur der Lebenslügen allgemein zu veranschaulichen, würde die Menschheit heute in einer weit besseren Welt leben.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik bestimmen. Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro. (auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)

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Werden Vorurteile, Irrlehren und Lebenslügen unentwegt wiederholt und von angesehenen Persönlichkeiten und Institutionen schneeballartig bestätigt, bezweifelt irgendwann niemand mehr deren Wahrheitsgehalt!