Behauptung, Parole:

 

"Ohne Wachstum geht es nicht!"

 

Gegendarstellung:

Wieder einmal eine so eine typische Verdummungsparole. Dabei wäre es doch ein absolutes Armutszeugnis, wenn an dieser Behauptung etwas dran wäre. Eine Volkswirtschaft muss sich generell den jeweiligen Gegebenheiten anpassen können. Sollte zum Beispiel die Weltbevölkerung im Laufe der Zeit um zwei Drittel wieder auf das Niveau von 1950 absinken, müsste dies auch entsprechende Auswirkungen auf die Wirtschaft haben.
Jedes Unternehmen muss flexibel sein, um sich den veränderten Marktbedingungen anpassen zu können. Es muss Produktionen einstellen oder herunterfahren können, wenn sich die Konsumgewohnheiten ändern oder sich neue Technologien durchsetzen. Was ein Unternehmen zu leisten vermag, muss eine Volkswirtschaft auch bewerkstelligen können. Wie armselig wäre unsere Welt, wenn sie dem ewigen Wachstumswahn ausgeliefert wäre? Und am Ende wäre der Untergang vorprogrammiert, denn ein grenzenloses "Weiter so" gibt es nicht. Allein schon wegen der Endlichkeit der Ressourcen, Wald-, Agrar- und Naturflächen kann es eine endlose Expansion nicht geben.

 

 

Ausführlichere Abhandlungen (falls Sie es genauer wissen wollen). Text A und Text B und Text C und Text D und Text E

 

 


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Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 


 

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Die gesamte Menschheit leidet unter den üblichen politischen Lebenslügen!
Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um echte Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Selbst in Deutschland hat die Verdrängung unangenehmer Wahrheiten böse Folgen: Seit 1980 sinken hierzulande (auch wenn manche Gutgläubige das nicht wahrhaben möchten), die realen Nettolöhne und Renten. Und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1962 verzwanzigfacht. Wenn es gelänge, die Architektur der Lebenslügen allgemein zu veranschaulichen, würde die Menschheit heute in einer weit besseren Welt leben.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik maßgeblich beeinflussen. Eine sachlich-neutrale Streitschrift für unvoreingenommene, politisch interessierte Bürger.
Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro.
(auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)
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Es ist mir unerklärlich, wie leicht sich intelligente Menschen von dreisten Behauptungen, Vorurteilen und verklärenden Statistiken irritieren lassen. Der staatlich genährten, westlich orientierten Sozialromantik- und Konzernlobby-Propaganda blindlings zu vertrauen, hieße den Kopf in den Sand zu stecken.