Behauptung, Vorurteil:

 

"Jede Hartz-IV-Sanktion ist eine zuviel!"

 

 

Gegendarstellung:

"Jede Hartz-IV-Sanktion ist eine zuviel!" Diesen Unsinn verkünden notorische Gutmenschen und linke Sozialpolitiker. Das Bundesverfassungsgericht hatte im November 2019 die Möglichkeiten von Hartz-IV-Sanktionen eingeschränkt. Seither sind Widersprüche und Klagen (auf Staatskosten) gegen Hartz-IV-Sanktionen noch erfolgreicher. 70 Prozent der Klagen kamen 2020 durch. Immer wieder wird beteuert, in Deutschland gäbe es keine Arbeitsverweigerer. Aber wie will man in einem Sozialstaat Menschen in ein geordnetes Berufsleben zurückführen, wenn Sanktionen kaum noch greifen und es Erwerbslosenhaushalten finanziell oft besser geht als entsprechenden Arbeiterfamilien? Glaubt man wirklich, das Problem eines so künstlich entfachten Fachkräftemangels über eine hohe Zuwanderung von Billiglöhnern lösen zu können? Die Erfahrungen aus den letzten 50 Jahren sollten doch eigentlich das Gegenteil bewiesen haben.

 

 


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Nein

 

Weiterführende Abhandlungen dazu finden Sie in meinen Büchern.


Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 


 


Die gesamte Menschheit leidet unter den üblichen politischen Lebenslügen!
Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um echte Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Selbst in Deutschland hat die Verdrängung unangenehmer Wahrheiten böse Folgen: Seit 1980 sinken hierzulande (auch wenn manch Gutgläubige das nicht wahrhaben möchten), die realen Nettolöhne und Renten. Und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1962 verzwanzigfacht. Wenn es gelänge, die Architektur der Lebenslügen allgemein zu veranschaulichen, würde die Menschheit heute in einer weit besseren Welt leben.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik bestimmen. Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro. (auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)

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