Behauptung, Vorurteil:

 

"Seit der industriellen Revolution vor 200 Jahren sind die Löhne explodiert!"

 

 

Richtigstellung:

Zwar stimmt diese Aussage natürlich, aber dennoch ist sie bös irreführend. Und ablenkend! Weil man die Errungenschaften des technologischen Fortschritts nutzt, um die Misserfolge der modernen Globalisierung (des weltweiten Lohn-, Konzernsteuer-, Ökologie-, Zins- und Zolldumpings) zu vertuschen. Denn nur bis zum Ende der 1970er Jahre gab es in Deutschland einen rasanten Wohlstandsanstieg, danach ging es nur noch bergab. 1980 waren die inflationsbereinigten Nettolöhne und Renten deutlich höher als heute (bzw. bis zur Coronakrise).
Interessierte Kreise versuchen mit allen Mitteln, den kontinuierlichen Niedergang der letzten vier Jahrzehnte zu verschleiern. Weil der nämlich ihre bizarren Ideologien (EU, Euro, Multikulti-Vielvölkerstaat, Zollfreihandel, Nullzinspolitik usw.) als Irrlehren überführt.

 

 


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Nein

 

Weiterführende Abhandlungen dazu finden Sie in meinen Büchern.


Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 


 


Die gesamte Menschheit leidet unter den üblichen politischen Lebenslügen!
Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um echte Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Selbst in Deutschland hat die Verdrängung unangenehmer Wahrheiten böse Folgen: Seit 1980 sinken hierzulande (auch wenn manch Gutgläubige das nicht wahrhaben möchten), die realen Nettolöhne und Renten. Und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1962 verzwanzigfacht. Wenn es gelänge, die Architektur der Lebenslügen allgemein zu veranschaulichen, würde die Menschheit heute in einer weit besseren Welt leben.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik bestimmen. Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro. (auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)

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