Behauptung, Vorurteil, Verschwörungstheorie:

 

"In Deutschland werden Ausländer diskriminiert!"

 

 

Mein Kommentar:

Ausländer haben es in Deutschland schwerer, eine günstige Wohnung oder gut bezahlte Arbeit zu finden. Das stimmt sicherlich. Andererseits: Ist das nicht auf der ganzen Welt so? Bekommen nicht überall die Einheimischen einen kleinen Bonus, eine Art Vertrauensvorschuss? Weil man deren Charakter meint besser einschätzen zu können, eventuell sogar deren Familie kennt, die einen guten Ruf genießt. Und weil die Einheimischen meistens auch die Landessprache besser beherrschen, man sie deshalb besser befragen und sich mit ihnen austauschen kann.
Außerdem weiß man nun einmal, dass alteingesessene Landsleute in der Regel sesshafter sind als zugezogene Arbeitsnomaden, die nur ins Land kamen, um hier ein besseres Leben zu führen ("Lebe Deinen Traum in Deutschland!"). Ein Arbeitgeber investiert oft viel in die Aus- und Weiterbildung neuer Mitarbeiter. Es ist für ihn deshalb wichtig, den geförderten Mitarbeiter möglichst lange im Betrieb zu halten. Und insgesamt betrachtet sind Einheimische diesbezüglich nun einmal verlässlicher.

Wie ist es eigentlich umgekehrt? Wie geht es erwerbslosen Weißen in Afrika, Südamerika oder arabischen Staaten? Sind sie dort willkommen, erhalten sie soziale Unterstützungen und eine passable Unterkunft? Sind sie dort gern gesehen - vor allem, wenn es es sich um vermeintliche Ungläubige (Christen) handelt? Ich denke jeder, der ohne finanzielle Sicherheit oder eine konkrete Aussicht auf einen guten Job in ein fremdes Land zieht, sollte wissen, worauf er sich einlässt und keine unerfüllbaren Forderungen an den Gaststaat stellen.

 

Ausführlichere Abhandlungen (falls Sie es genauer wissen wollen). Text A und Text B und Text C

 

 


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Manfred Julius Müller, Flensburg, Dezember 2020

 

Gibt es auch nur ein einziges im- und exportabhängiges Einwanderungsland, welches nicht seit 40 Jahren seinen schleichenden Niedergang erdulden muss?

Auch in Deutschland sind seit 1980 die Arbeitseinkommen auf breiter Basis gesunken, haben sich die Arbeitslosenzahlen vervielfacht. Wie kann das angehen, wo uns doch der produktive Fortschritt eine Verdoppelung oder gar Verdreifachung des Wohlstandes hätte bescheren müssen? Es ist offensichtlich: Die Radikalisierung der "Weltoffenheit" sorgt für einen steten Abstieg der alten Industrienationen. Im Gegenzug konnten Länder, die eine weniger naive nationalfeindliche Politik betrieben, ihren Wohlstand im gleichen Zeitraum verzehnfachen (zum Beispiel China)! Soll sich dieser Trend ewig fortsetzen? Muss die unbelehrbare Welt unbedingt am Prinzip des ruinösen Lohn-, Konzernsteuer-, Zoll- und Zinsdumpings festhalten?

 

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"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Zerbricht jetzt die verlogene, konzernfreundliche Welt des Gesinnungsjournalismus? Endet nun auch die Tyrannei naiver Pseudo-Gutmenschen?
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen.
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Die Unbelehrbarkeit der Abstiegsleugner …
Es ist immer wieder die Rede von Coronaleugnern. Die gibt es jedoch gar nicht, weil schließlich die Existenz von Covid-19 niemand anzweifelt (Streit gibt es nur über Ausmaß, Kollateralschäden und Nützlichkeit des Lockdowns). Wenig Beachtung finden dagegen die Abstiegsleugner, die Deutschlands seit Jahrzehnten anhaltenden Niedergang nicht wahrhaben wollen (sinkende Reallöhne und Renten, dramatischer Anstieg der Arbeitslosenzahlen usw.). Würden diese Gesundbeter den schleichenden Niedergang eingestehen, würde deren gesamte verlogene Argumentationskette zerbersten.

"Jeder von uns hat die Pflicht, die Wahrheit zu verteidigen und die Lügen zu besiegen!" Der US-Präsident Joe Biden bei seiner Amtseinführung am 20. Januar 2021.