Behauptung, Vorurteil:

 

„Wir sind bunt, nicht braun!"

 

 

Gegendarstellung:

Es fällt schwer, sich einen noch dümmlicheren und arroganteren Satz auszudenken als diesen. Denn dieser Satz suggeriert: alle Menschen, die Multikulti ablehnen, sind Nazis. Das ist ungeheuerlich, das ist Volksverhetzung in höchster Vollendung! Nahezu alle auf dem Boden der Realität stehenden Staaten haben dem Multikultiwahn abgeschworen. Weil er in der Praxis einfach nicht funktioniert und auf Dauer schier unlösbare Probleme schafft. Vor allem, wenn sich der Staat der Humanität, Moral und sozialen Gerechtigkeit verschrieben hat. Denn zum einen ist ein weltoffener Sozialstaat langfristig nicht finanzierbar. Zum anderen führt es aber auch zu schweren Verwerfungen, wenn es aus entfernten Kontinenten eingereisten Sozalhilfeempfängern besser geht als Einheimischen. Oder wenn ausländische Rentner, die nie etwas in die deutsche Rentenkasse eingezahlt haben, die gleiche oder gar mehr Rente erhalten als hiesige Erwerbstätige nach einem langen Arbeitsleben.
Diese Vergewaltgung der sozialen Gerechtigkeit und Moral wird letztlich jede
Gesellschaft zermürben und spalten. Die Distanz zwischen Bürgertum und dem als unfair betrachteten Staat wird sich kontinuierlich verstärken. Bis schließlich jeder Multikultler den Staat nur noch als ein abstraktes System betrachtet, das es auszunutzen gilt. Anstelle der homogenen nationalen Solidargemeinschaft entwickelt sich mehr und mehr eine Nimm- und Forderungsmentalität, es triumphiert der allgegenwärtige persönliche Egoismus.

 

 


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Nein

 

Weiterführende Abhandlungen dazu finden Sie in meinen Büchern.


Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 


 


Die gesamte Menschheit leidet unter den üblichen politischen Lebenslügen!
Vorurteile und Irrlehren sind in aller Munde. Um echte Reformen zu vermeiden, wird Wesentliches verschwiegen und schöngeredet. Selbst in Deutschland hat die Verdrängung unangenehmer Wahrheiten böse Folgen: Seit 1980 sinken hierzulande (auch wenn manch Gutgläubige das nicht wahrhaben möchten), die realen Nettolöhne und Renten. Und die Arbeitslosenzahlen haben sich seit 1962 verzwanzigfacht. Wenn es gelänge, die Architektur der Lebenslügen allgemein zu veranschaulichen, würde die Menschheit heute in einer weit besseren Welt leben.

"Die Diktatur der Lebenslügen"
135 Vorurteile und Irrlehren, die noch immer die Politik bestimmen. Manfred J. Müller, 160 Seiten, Format 17x22 cm, 12,- Euro. (auch als Ebook erhältlich für 8,99 Euro)

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