Behauptung, Vorurteil, Propaganda:

 

"Der aufkeimende Nationalismus war Schuld für die lange Krise der 1930er Jahre!"

 

 

Gegendarstellung:

Umgekehrt wird ein Schuh daraus! Die Verflechtung der globalen Finanz- und Warenströme schuf Spekulationsblasen und unkontrollierbare Märkte. Sie entmachtete die Regierungen. Erst nach dem Zusammenbruch des Liberalismus konnten die Industriestaaten durch Anhebung der Zölle ihre alte Handlungsfähigkeit allmählich zurückgewinnen und eine weitgehend unabhängige, gesunde Volkswirtschaft aufbauen. Die Abkoppelung von der Ex- und Importabhängigkeit war also die tragende Säule der allmählichen wirtschaftlichen Genese.

Hauptursache für die schwere und lange Dauer der Depression waren nicht die Zollanhebungen, sondern die drastische Sparpolitik mancher Regierungen. Hitler zeigte, wie man es besser machte. Wäre bereits in der Weimarer Republik eine ähnliche Wirtschaftspolitik verfolgt worden, wäre Hitler gar nicht erst an die Macht gekommen.
Auch die Behauptung, der Nationalismus sei Schuld am 2. Weltkrieg, ist irreführend. Es war der verkorkste Internationalismus, der der NSDAP (den nationalen Sozialisten) den Weg bereitete. Der Nationalismus war also Folge vorausgegangener Misswirtschaft und Unfähigkeit (und der Exportabhängigkeit).

Übrigens: Die Verflechtung der Märkte und der daraus resultierende Lohndumpingwettbewerb führten in den letzten 150 Jahren immer wieder zu schweren Weltwirtschaftskrisen, die in der Regel durch eine Renationalisierung überwunden wurden. Bei der 2009er-Krise blieb diese Rückbesinnung, diese notwendige Korrektur, leider aus. Mittels einer abenteuerlichen Nullzins-Billiggeldschwemme wurde die Lösung der aufgestauten Probleme in die Zukunft verschoben. Seitdem leben wir auf einem Pulverfass.

 

Ausführlichere Abhandlungen (falls Sie es genauer wissen wollen). Text A und Text B und Text C

 


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Nein

 

Propaganda statt Aufklärung! Kasinokapitalismus statt Marktwirtschaft!
Die verhängnisvollsten politischen Lebenslügen, die die Welt ins Chaos stürzen.

Impressum
© Manfred Julius Müller, Flensburg

 

Inflationsrate 6 %
Leitzins 0 %
Die Globalisierung und die EU sind offenbar nur noch über eine unbegrenzte Staatsfinanzierung über die Zentralbanken zu halten!

Jeder Leitzins unterhalb des ohnehin schon kleingerechneten Inflationsrate kommt einer schleichenden Enteignung der Bürger gleich. Und zerstört gleichzeitig sämtliche Prinzipien einer prosperierenden Marktwirtschaft.

Wie lange hält der Euro noch durch?
Das ist sicher die Kardinalfrage, denn sie bestimmt das Schicksal Deutschlands und Europas. Man muss wahrlich kein Experte sein um zu erkennen, wie sehr Staaten am Ende sind, wenn sie sich solch erbärmlicher Machenschaften bedienen müssen. Die monetären Manipulationen (Gewaltakte) enteignen nicht nur schleichend die braven Bürger. Viel schlimmer wiegt, dass sie auch noch das System der sozialen Marktwirtschaft pervertieren.
Was sind das für Parteien, Politiker, Journalisten, Medien,
die dieses schreiende Unrecht, diesen Inbegriff moralischer Verwerfung, dulden, verteidigen, schönreden? Im Vertrauen auf die Kritiklosigkeit, Unbedarftheit und Ignoranz der gehirnwäscheartig verklärten Bevölkerung.

Die Euro-Staaten wären schnell pleite, müssten sie faire (unmanipulierte) Zinsen zahlen!
Deshalb halten sie eisern an der Null- und Minuszinspolitik fest. Trotz stark ansteigender Inflation. Inzwischen erhalten sogar Geschäftsbanken einen einprozentigen Bonus, wenn sie bei der EZB Geld aufnehmen! Dieses Angebot kommt m. E. einem Offenbarungseid gleich, dass müssten eigentlich doch auch Laien erkennen.
In der Politik und den Medien wird dieser auf uns zustürmende finanzielle Hurrikan nahezu totgeschwiegen und alle Aufmerksamkeit auf Corona gelenkt, Impfgegner zu Staatsfeinden erklärt und wie Aussätzige behandelt. Welch eine verrückte Welt, welch eine fiese Ablenkungsstrategie. Was ist aus den vermeintlich liberalen Demokratien geworden?

Der große Irrtum: Viele Leute meinen, die manipulierte Billiggeldschwemme beträfe sie gar nicht …
Weil sie gar kein Geld besitzen. Oder weil sie sich von den Billigzinsen persönliche Vorteile versprechen: Weil sie ein Haus bauen wollen, ihre Hypotheken noch nicht zurückgezahlt haben oder ihr neues Auto günstig finanzieren möchten. Diese Leute leben jedoch in einer Scheinwelt, sie überblicken nicht die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge. Sie ahnen nicht, wie fragil diese verlogene Finanzwelt ist, wie schnell sich daraus eine weltwirtschaftliche Apokalypse zusammenbrauen kann. Sie erkennen nicht, in welchem Ausmaß die realen Nettolöhne und Renten unter dem Billiggeld leiden. Weil eine echte Marktwirtschaft nun einmal unter solchen Umständen überhaupt nicht funktionieren kann. Sie überblicken auch nicht, wie sich über die Billiggeldschwemme hochbrisante Spekulationsblasen aufbauen, die jederzeit platzen können, wie durch den Geld- und Zinsverfall die Unmoral an Boden gewinnt, das ehrliche Unternehmertum pervertiert wird, mit Billiggeld innovative Konkurrenten ausgebootet werden (wer das meiste Geld auftreiben kann, erobert den Markt). Der Kasinokapitalismus hängt am Tropf der Billiggeldschwemme/Nullzinspolitik. Aber wollen wir den unfairen Kasinokapitalismus überhaupt? Einen Kapitalismus, der die Aktienkonzerne stetig pampert, die Monopolisierung anheizt, die Schere zwischen Arm und Reich aber immer weiter spreizt?

 

Der unvernebelte Blick hinter die Kulissen politischer Selbstherrlichkeit und Desinformation (Volksverdummung):
Die gefürchteten Bücher von Manfred Julius Müller …